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Die Bleibergquelle in Velbert

14. Mai, 19:30 - 21:00

Vom Bergwerk zum Mutterhaus der Diakonissen

Jürgen Lohbeck

Im Jahr 1491 begann Dokumenten zufolge der Erzbergbau am Bleiberg. Nach mittelalterlichem Bergbau bis 1772 begann 1847 mit der Grube EMANUEL, später PRINZ WILHELM, die zweite Phase des Erzbergbaus, die bis 1900 anhielt.

Ab 1924 erschloss der Architekt Heinrich Wassermann die Bergbaubrache und baute diese mit großem Aufwand in ein Kurgelände um – die “Bleibergquelle” entstand. Der Ort entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel und Erholungsgebiet.

1942 übernahmen die nationalsozialistische „Deutsche Arbeitsfront“ DAF die Bleibergquelle und funktionierten die Gebäude zu einem “Erholungsheim für Rüstungsarbeiter” um. Zumindest nach außen hin, denn: Tatsächlich etablierte sich hier der bis zum Kriegsende aktive „Einsatzstab Rhein-Ruhr”. In dieser Zeit entstanden ein größerer Luftschutzstollen und Baracken.

Ab November 1945 begann die bis heute andauernde Nutzung der Bleibergquelle: Die Diakonissen zogen in die durch die Kriegswirren sich in desolatem Zustand befindlichen Gebäude und gründeten hier, zunächst unter dem Namen Neuvandsburg-West, ihr Mutterhaus. Später erfolgte die Umbenennung in Diakonissen-Mutterhaus Bleibergquelle. Heute ist die Bleibergquelle zudem renommierte Bildungsstätte und beinhaltet u. a. die Christliche Gesamtschule Bleibergquelle und das Berufskolleg Bleibergquelle.

Details

Datum:
14. Mai
Zeit:
19:30 - 21:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Aula des Gymnasiums Essen-Werden
Grafenstr. 9
Essen, 45239

Veranstalter

Geschichts- und Kulturverein Werden e.V.
Telefon
0201 40 82 10
E-Mail
info@geschichts-und-kulturverein-werden.de