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Uhrmacher im Bergischen Land und in Werden

10. November, 19:30 - 21:00

Regionale Handwerkskunst erschafft die Bergische Standuhr

Ian D. Fowler

Nach den Verwüstungen des Siebenjährigen Kriegs (1756 bis 1763) erholte sich die Wirtschaft und das Gewerbe in Deutschland. Auch die Fabrikanten und Händler im bergischen Land kamen zu Wohlstand. Herrschaftliche Häuser aus Stein wurden errichtet und stilvoll eingerichtet. Wertvolle Standuhren, importiert aus England und Holland, schmückten zunehmend die Wohnstuben. Diese wachsende Nachfrage führte schnell zum Aufbau lokaler Uhrmacherbetriebe.

Ian Fowler, Uhrenrestaurator und Uhrenhistoriker, erzählt die Geschichte dieser Entwicklung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er zeigt auf, wie aus den Anfängen des Nachbaus importierter Uhren eine eigenständige Marke, die „Bergische Standuhr“ entstanden ist.

Bergische Standuhren sind Meisterwerke regionaler Handwerkskunst mit langlebigen Uhrwerken und künstlerisch gestalteten Gehäusen aus edlen Hölzern, geschmückt mit Intarsien. Einige dieser Kunstwerke finden sich heute noch in privaten Wohnzimmern.

Um das Jahr 1790 gab gibt es ca. 90 Uhrmacher im Bergischen Land. Auch Werden hatte einen Uhrmachermeister, der Bergische Standuhren herstellte. Sein Name war Johann Andreas Becker.

Details

  • Datum: 10. November
  • Zeit:
    19:30 - 21:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

  • Aula des Gymnasiums Essen-Werden
  • Grafenstr. 9
    Essen, 45239

Veranstalter

Geschichts- und Kulturverein Werden e.V.
Telefon
0201 40 82 10
E-Mail
info@geschichts-und-kulturverein-werden.de